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Thema: nazis am 1. mai in schweinfurt
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dei mudda
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Deutschpunk
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Re: nazis am 1. mai in schweinfurt #3
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Datum: 21.01.2010, 15:11
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zitat: Kapitalismus bedeutet Krieg!
– Heraus zum 1. Mai ! – Auf zum deutschen Arbeiterkampftag nach Schweinfurt! -
Der 1. Mai ist seit 1933 in Deutschland Staatsfeiertag. An diesem Tag fordern auch heute die Arbeitnehmer, Erwerbslosen und Kleinselbständigen ihre sozialen Rechte ein. Während aber 1933 das deutsche Großkapital bereit gewesen war, eine nationale Regierung mitzutragen, die die Massenarbeitslosigkeit beseitigte und soziale Reformen durchsetzte, plädieren heute – auch in Deutschland – die Manager und Großaktionäre der Banken und Konzerne für die Überwindung des Nationalstaats, der alleine den Ordnungsrahmen für soziale Gerechtigkeit sein kann.
Die Kapitalisten agieren spätestens seit den neoliberalen Reformen der 1990er Jahre immer mehr im globalen Rahmen. Um die Profite weiter zu vermehren, verlagern die Konzernleitungen zunehmend Arbeitsplätze ins lohngünstigere Ausland, dafür sollen nach dem Willen der Arbeitsgeberverbände jährlich 500.000 ausländische Arbeitskräfte nach Deutschland strömen. Anstatt den Kinderreichtum deutscher Familien auch finanziell und steuerlich durchgreifend zu fördern, setzen das Großkapital und seine politischen Steigbügelhalter auf weitere „Zuwanderung“ an Lohndrückern sowie Konsumenten und Mieter, die die Preise hoch halten sollen.
Allenfalls über die „Qualität“ der Einwanderer streitet sich bei uns die etablierte Klasse. Thilo Sarrazin von der BRD-Bundesbank beispielsweise sind die meisten Türken in der BRD zu dumm, weshalb er besonders intelligente „osteuropäische Juden“ als Arbeitskräfte nach Deutschland holen möchte. Das Deutschland Einwanderungsland sein soll, ist unter den Vertretern des Großkapitals und ihren politischen Erfüllungsgehilfen unumstritten. Die Einwanderung zählt zum Klassenkampf von oben, der nicht nur in Deutschland stattfindet. Zum Klassenkampf, der von der Oberschicht geführt wird, gehört auch der Niedriglohnsektor, der mit der Agenda 2010 („Hartz IV“) und den damit verbundenen 1-Euro-Jobs und der Leiharbeit verbunden ist. Immer mehr Arbeitnehmer werden von den Kapitalisten aus tariflich geregelten Arbeitsverträgen gedrängt und erhalten dafür befristete Arbeitsverträge. Eine langfristige Lebensplanung und Familiengründung sind somit aber für immer mehr Deutsche unrealistisch. Aber für die fehlenden deutschen Kinder hat ja das Großkapital weitere Fremdarbeiter vorgesehen…
Als sozialrevolutionäre Nationalisten finden wir uns mit diesem unsozialen und antideutschen Zustand nicht ab und fordern stattdessen ein deutsches Deutschland. Dieses werden wir nur mittels einer sozialistischen Umgestaltung der Wirtschaft bei uns im Land erreichen und indem wir an die Stelle einer parlamentarischen Schein-„Demokratie“ eine echte Volksherrschaft setzen, in der – wie in der Schweiz – auch über Fragen der Bevölkerungspolitik das Volk direkt Entscheidungen fällen darf.
Am 1. Mai 2010 demonstriert das nationale und soziale Deutschland in Schweinfurt auch für eine antikapitalistische Außenpolitik. Wir fordern den Austritt Deutschlands aus der NATO. Wir setzen uns ein für den Abzug der BRD-Bundeswehr aus Afghanistan und anderen Ländern. Wir sagen NEIN zu Imperialismus und Krieg. Wir treten ein für einen souveränen deutschen Nationalstaat, der einzubinden ist in eine autarke europäisch-russische Großraumordnung, die andere Kulturkreise in ihrer Eigenart respektiert, so wie wir als Deutsche und Europäer über unsere Kultur und Lebensweise bei uns selbst bestimmen wollen.
Deshalb lehnen wir den Menschenrechtsimperialismus der USA, der Zionisten und der Lobbyisten des großen Kapitals ab.
Kommt alle nach Schweinfurt, um dort am 1. Mai ein Bekenntnis für die nationale und soziale Erneuerung Deutschlands abzulegen!
Kampagnenseite: xxx.01Mai2010.de |

(Bisher wurde dieser Beitrag 1 mal editiert, als letztes von heinz waescher am 21.01.2010 @ 18:37)
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heinz waescher
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Re: nazis am 1. mai in schweinfurt #6
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Datum: 21.01.2010, 18:45
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aus der Mainpost:zitat:Rechte wollen in Schweinfurt aufmarschieren Nationalisten planen Demo am 1. Mai
„Kapitalismus bedeutet Krieg“. Mit diesem Kampfruf wollen rund 500 Rechtsextremisten aus ganz Süddeutschland am 1. Mai in Schweinfurt aufmarschieren. „Nationales und soziales Aktionsbündnis 1. Mai“ nennt sich der Veranstalter. Sein Antrag für einen Aufzug mit Versammlung ist am Dienstag bei der Stadt Schweinfurt eingegangen, bestätigt Ordnungsreferent Jürgen Montag auf Anfrage.
Ursprünglich hatten die Neonazis für den Aufmarsch Würzburg im Auge, sagt ein Mitglied des „Antifaschistischen Rechercheteams Nordbayern“, das die Aktionen der rechtsextremen Szene beobachtet. Warum sie plötzlich nach Schweinfurt ausweichen? „Vielleicht weil sie meinen, dass sie es dort mit einer Anmeldung leichter haben“, mutmaßt der Antifa-Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte.
Der Aufruf zur Demo-Teilnahme wird auf der Internetseite „forum.thiazi.net“ verbreitet. Der Server dieser „Germanischen Weltnetzgemeinschaft“ steht in den USA. Als „Unterstützer“ sind gelistet: Freier Widerstand Süddeutschland, Freies Netz Süd, Aktionsbüro Rhein-Main-Nahe, Block F, Volksfront-Medien, Kameradschaft Nordpfalz, Nationale Sozialisten aus Mainz-Bingen, Kameradschaft Kurpfalz, Freie Nationalisten Siegerland, sechs NPD-Kreisverbände aus Rheinland-Pfalz und Hessen, vier NPD-Jugendorganisation. Bayerische Gruppen oder Parteien sind nicht darunter.
Die rechte Szene scheint zerstritten. Während zur Süddeutschland-Demo in Schweinfurt bislang nur pfälzische und hessische Gruppen kommen wollen, hat sich der bayerische NPD-Landesverband – wegen der brisanten sozialen Lage infolge der Quelle-Insolvenz – Fürth für seine 1. Mai-Aufmarsch ausgesucht.
„Heraus zum 1. Mai – auf zum deutschen Arbeiterkampftag“ skandieren die „sozialrevolutionären Nationalisten“ auf ihrer Neonazi-Homepage, wettern gegen Kapitalismus und Zuwanderung. Sie fänden sich „mit diesem unsozialen und antideutschen Zustand nicht ab, fordern stattdessen ein deutsches Deutschland“, heißt es da.
Gegen einen braunen Aufmarsch werde – „wenn dieses Szenario wirklich eintritt“ – der DGB Würzburg/Main-Rhön zusammen mit Kirchen und Sozialverbänden einen breiten gesellschaftlichen Widerstand setzen, kündigte auf Anfrage der DGB-Vorsitzende Frank Firsching an.
Den erst vor wenigen Tagen eingegangenen Aufmarschantrag der Rechten wird die Stadt Schweinfurt laut Ordnungsreferent Montag mit den relevanten Stellen wie etwa der Polizei besprechen und am Dienstag den Stadtrat darüber informieren. |

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